"Das Bild hat man so im Kopf: Überstunden, die man vielleicht mal abfeiern darf, wenn man Glück hat. [In der Stellenausschreibung] steht zwar 'Qualität vor Masse und Hetzerei' aber das muss ja nichts heißen. Wenn es genau 40 Stunden sind, dann kann man das meiner Meinung nach so schreiben und wenn es 60 sind dann sollte man es sogar so schreiben :D"

Wir legen seit über fünf Jahren großen Wert darauf, Überstunden soweit wie möglich zu vermeiden. Dies erreichen wir dadurch, dass wir eng mit unseren Kunden im Gespräch sind und in Überlastungssituationen ausloten, welche Projekte wirklich dringend sind und bei welchen die Umsetzung noch etwas warten kann. Die Verzögerungskosten (cost of delay), die unser Kunde erleiden würde, sind dabei das wichtigste Kritierium. Wir vermeiden harte Deadlines, soweit es geht. Natürlich kann man Pressekonferenzen nicht verschieben, aber die wenigsten unserer Projekte werden mit einer Pressekonferenz gelauncht.

Da man als Agentur ja alles mögliche behaupten kann, belegen wir das auch gerne: In der folgenden Grafik seht Ihr die Verteilung der Wochenarbeitsstunden unserer Mitarbeiter im Jahr 2016. Die X-Achse zeigt die Kalenderwochen, auf der Y-Achse ist sind die durchschnittlichen und maximalen Wochenarbeitszeiten unserer Vollzeitmitarbeiter abgetragen. Arbeitszeiten deutlich oberhalb von 40 Stunden kommen wie man sieht extrem selten vor. Durchschnittswerte deutlich unter 40 Stunden sind durch Urlaube und Feiertage bedingt, die in der Auswertung nicht berücksichtigt sind.

In diesem Zusammenhang vielleicht nicht unwichtig: Abweichungen in der Wochenarbeitszeit können natürlich auch dadurch entstehen, dass man freiwillig einige Stunden mehr arbeitet, um in der nächsten Woche mehr Freizeit zu haben.

Nachhaltige Projektdurchführung

Ein weiterer Punkt, der für eine Agentur nicht selbstverständlich ist: Wir legen großen Wert auf langfristige Kundenbeziehungen und wartbare Software. Bei uns gibt es kein "schnell, schnell, hauptsache halbwegs funktional fertig". Wir identifizieren uns mit den Produkten unserer Kunden, entwickeln diese iterativ weiter und achten auf hohe Codequalität. Um Projekte langfristig aktuell halten zu können, investieren wir in Tools wie den Zauberlehrling und das Legacy-Integration-Bundle, die wir grundsätzlich open sourcen.

Investition in Ausbildung

Bei uns bedeutet Ausbildung intensives Mentoring und nicht Ausbeutung billiger Arbeitskräfte. Azubis sind von Tag eins an vollwertige Teammitglieder, die die besondere Unterstützung und Aufmerksamkeit aller ihrer erfahrenen Kollegen genießen. 

Das sind nicht die einzigen Punkte, die uns von anderen Agenturen unterscheiden. So haben wir z. B. Gehaltstransparenz eingeführt, entscheiden gemeinsam über die Verwendung des Jahresgewinns, haben eine sehr offene Fehlerkultur, kochen jeden Mittag reihum, fahren bei voller Kostenübernahme in der Arbeitszeit auf Konferenzen und vieles mehr. Hierüber berichten wir auch in unserem Inside-Blog.

Doch eine Agentur?

Es gibt natürlich nicht nur Dinge, die uns von anderen Agenturen unterscheiden, sondern auch solche, die uns verbinden. Besonders die Abwechslung bei der Arbeit: Wir arbeiten für eine gute Handvoll großer Kunden an unterschiedlichsten Projekten von der klassischen Website bis hin zur internen Bestellanwendung. Das ermöglicht uns, Lösungen, die wir für ein Projekt entwickeln, auch in weiteren eigenen Projekten einzusetzen, zu perfektionieren und zu open sourcen. Aufgrund unserer Größe passiert es nicht, dass man jahrelang nur an dem gleichen Projekt für den gleichen Kunden arbeitet. Und jeder Kunde hat seine eigenen fachlichen Herausforderungen und seine eigene spannende Domäne, die es zu entdecken gilt.

Hier übrigens die Stelle, um die es geht: PHP-Entwickler gesucht.

Mehr über uns

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