Responsive Webdesign: Wie sieht Ihre Website auf dem Smartphone aus?

Sebastian Kugler  ·  21. November 2014

Sicher kennen Sie die Situation: Sie sitzen im ICE auf einer längeren Fahrt, und mindestens die Hälfte der Zugreisenden surft mit ihrem Smartphone oder Tablet im Netz. Manche lesen Nachrichten, andere arbeiten an Dateien und wiederum andere informieren sich über Produkte und Dienstleistungen.

Allein in Deutschland gibt es über 40 Millionen Smartphone-Nutzer und 18 Millionen Tablet-Nutzer. Und wer selbst mobil surft weiß, wie selten der heimische PC noch angeschaltet wird – wenn der Rechner überhaupt noch existiert. Gleichzeitig erwarten die User, dass sie mit ihrem mobilen Device genauso komfortabel surfen können wir auf dem Bildschirm ihres stationären Rechners. Genau darum geht es bei Responsive Webdesign.

Was bedeutet der Begriff? Vereinfacht gesagt, dass sich eine Website automatisch jedem Gerät, der verfügbaren Auflösung und Bildschirmgröße anpasst. Wer mit einem Smartphone auf die Seite kommt, bekommt also eine für sein Mobiltelefon optimierte Darstellung angeboten. Ist das nicht der Fall, sieht die Website aus wie ein Miniaturmodell. Die User müssen ständig heranzoomen, um etwas lesen zu können.

Für die Betreiber einer Website oder eines Webportals gibt es mehrere Gründe, auf Responsive Webdesign umzustellen:

  • Image: Wer ein modernes und hochwertiges Image innehat, sollte dies auch für den eigenen Internetauftritt umsetzen. Eine Website, die auf einem Smartphone kaum bedienbar ist, fällt inzwischen als nicht mehr zeitgemäß auf.
  • Wettbewerb: Für mobile Besucher ist ein anderer Marktteilnehmer nur einen Fingertipp entfernt. Es kostet wenig Mühe, per Google neu zu suchen und sich für einen Konkurrenten zu entscheiden. Weil es dort bequemer ist, sich zu informieren.
  • Zukunftsfähigkeit: In den nächsten Jahren werden weitere internetfähige Geräte auf den Markt kommen – von der Smart-Watch bis zum Smart-TV. Mit einer responsiven Seite sind Sie darauf vorbereitet.

Neue Projekte realisieren wir grundsätzlich im Responsive Webdesign. Seit unserer Gründung 1997 haben wir allerdings zahlreiche langlebige Websites und Webportale umgesetzt, als die Gerätelandschaft noch eindimensionaler aussah und es die für ein Responsive Webdesign notwendige Technologie und Werkzeuge noch nicht gab.

Aufbauend auf unseren Erfahrungen in der Neuentwicklung haben wir Kunden auch bei der Modernisierung älterer Websites unterstützt, die vor der Ära des Responsive Design entstanden sind.

Vielfach stellt sich heraus, dass das Grunddesign, die Informationsarchitektur und auch die existierenden Sonderfunktionalitäten noch aktuell sind und ein vollständiger Relaunch unnötig aufwändig wäre. In diesem Fall lassen sich einfach die sogenannten Stylesheets der Website so überarbeiten, dass die Website responsive wird. Häufig geht dies natürlich mit weiteren visuellen Verbesserungen einher: Zum Beispiel besprechen wir gemeinsam, ob einzelne Elemente wie Farbflächen, Buttons, Schriftgrößen noch dem aktuellen Zeitgeist entsprechen oder wie sie sich verbessern ließen.

Wichtig zu beachten: Hierbei geht es „nur“ um eine neue Darstellung der Website oder des Portals. Die grundsätzliche Programmierung und die Inhalte müssen nicht verändert werden. Es muss also nicht alles über Bord geworfen werden und der finanzielle Aufwand hält sich in Grenzen. 

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Sebastian Kugler

Diplom-Kaufmann, Geschäftsführer

Der leidenschaftliche Organisator mit Schwäche für selbstorganisierende Systeme ist immer zur Stelle, wenn es irgendwo hakt. Wenn er nicht gerade mit Zahlen jongliert, mit Kunden an Projekten tüftelt oder unsere Entwicklungsprozesse verschlankt, übt sich das Multitalent privat in Agilität und schwimmt, radelt oder läuft durch die Bonner Stadtgeschichte. Weil ihm Bonn noch lange nicht genug ist, schwimmt, radelt  oder läuft er dann einfach weiter. Ganz nach dem Motto “Never touch a running system”.