Die Entwicklung der webfactory
Philipp Bosch, Sebastian Kugler und Matthias Pigulla gründeten 1997 – alle drei waren noch Schüler am Bonner Clara-Schumann-Gymnasium – die webfactory GbR. Die goldene Zeit des Internet brach gerade an und zahlreiche Unternehmen und Organisationen suchten nach kompetenter Untersützung bei der Entwicklung ihrer Websites. Unter ihnen der Verein "Schulen ans Netz", eine Initiative des Bundesministeriums Bildung und Forschung und der Deutschen Telekom AG – der erste Kunde der neugegründeten Firma.
Die webfactory akquirierte 1998 das erste Großprojekt. wallstreet:online strebte die Marktführerschaft bei den unabhängigen Online-Finanzportalen an und vertraute Gestaltung, Programmierung und Webhosting der webfactory an. Neben der übersichtlichen Darstellung von Börsennachrichten und dem bis heute aktuellen wallstreet:online-Logo entwickelte die webfactory ein umfangreiches Diskussionsforum, Chaträume und einen leistungsfähigen Newsletterverteiler – mit Erfolg: Die Benutzerzahlen stiegen stetig. Ende 1999 waren über 100.000 Community-Mitglieder registriert und die Website hatte mehrere Millionen Besuche im Monat.
Schon früh legte die webfactory Wert darauf, ihren Kunden die selbstständige Pflege der eigenen Websites zu ermöglichen. Hierzu begann man 1999 mit der Entwicklung des Content Management Systems wfDynamic. Anfänglich ein Werkzeug zur Bearbeitung von Pressemitteilungen und aktuellen Meldungen, wurde das System inzwischen zu einem universellen Framework für browserbasierende Datenbankanwendungen ausgebaut.
Ende 1999, mitten im Börsen-Boom, entdeckte die Haubrok AG die webfactory und nahm sie als Internetdienstleister in ihr exklusives Partner-Netzwerk auf.
Aufgrund des kontinuierlichen Wachstums entschieden sich die Gründer, die webfactory zum 1.1.2000 in eine GmbH umzuwandeln.
Seit 2001 konnte die webfactory zahlreiche neue Kunden im öffentlichen Bereich gewinnen. Für JUGEND für Europa, die deutsche Agentur des EU-Aktionsprogramms JUGEND IN AKTION, entstand in den folgenden Jahren eine umfangreiche Online-Plattform mit zahlreichen Einzelpräsenzen.
Seit Mai 2005 ist das Unternehmen Ausbildungsbetrieb: Per Bernhardt startete seine Laufbahn bei der webfactory mit einer Ausbildung zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung.
Ebenfalls Mitte 2005 gewann die webfactory das Projekt Youthpass, die Entwicklung einer europaweiten Online-Lösung für die Generierung von Zertifikaten zur Anerkennung nichtformalen Lernens im Auftrag der Europäischen Kommission.
2007 begann der erste Auszubildende zum Mediengestalter Digital & Print seine Karriere bei der webfactory und schloss diese im Sommer 2009 erfolgreich ab. Søren Birkemeyer sorgt seither dafür, dass die webfactory auch in gestalterischer und kreativer Hinsicht Maßstäbe setzt.
Die Projekte entwickeln sich weiter – unverändert bleibt der Spaß an der Arbeit und die Motivation, innovative Lösungen in hoher Qualität wirtschaftlich zu entwickeln.
